Wohnanlage
Fürth

Im Fürther Stadtteil Espan entstand eine Wohnanlage mit 128 Eigentumswohnungen, 2 Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und einer Tiefgarage. Unter anderem müssen 11.000 m² Decken gefertigt werden. Im Sinne eines zügigen Baufortschritts entschied sich das Bauunternehmen Lupp aus Nidda die 20 cm starken Geschossdecken als Filigrandecken auszuführen. Um auch bei der Zwischenunterstützung der teilvorgefertigten Deckenplatten vor dem Aufbringen der Ortbetonschicht Zeit zu sparen, verwendeten die Experten die miniMAX-Filigrandeckenunterstützung von Mayer Schaltechnik zusammen mit üblichen Stahlrohrstützen statt zeitaufwendig zu installierende Joche aus H20-Holzschalungsträgern.

„Mit miniMAX sinkt der Stützenbedarf erheblich und das bringt Vorteile an mehreren Fronten: Wenn wir in Fürth rund 3.500 Stützen weniger stellen müssen, heißt das deutlich weniger Arbeitsaufwand. Über alle Decken gerechnet, summiert sich das locker auf 350 Stunden“, erklärt Polier Thomas Grüner, der bereits Erfahrung mit dem modernen System hat. Bauleiter Benjamin Pilz ergänzt: „Das bedeutet auch wesentlich weniger Stahl, der an- und abtransportiert und auf der Baustelle bewegt werden muss – und entspannt unsere beengte Lagersituation. Mit der Stützenanzahl reduziert sich auch das Kleinmaterial. An Dreibeinen müssen wir nur noch die Hälfte vorhalten und Gabelköpfe entfallen komplett.“

miniMAX besteht aus teleskopierbaren Aluminiumträgern, die deutlich tragfähiger sind als jene aus Holz. Um die höhere Leistung auch auszunutzen, haben die Träger feste Aufnahmedorne zum Aufsetzen auf die Stahlrohrstützen. Diese sind so angeordnet, dass sowohl die statische Leistungsfähigkeit der Doppel- und Einschubträger voll ausgereizt wird, als auch die rechnerische Tragkraft jeder einzelnen Stütze. Es gibt keine zusätzlichen, nicht ausgelasteten Angststützen und damit auch keinen unwirtschaftlichen Stützenwald. Diese günstige Materialausnutzung beschert dem Bauunternehmen einen um fast die Hälfte reduzierten Stützenbedarf. Konkret: 40 – 50 % weniger Stützen, die auf der Baustelle gestellt, wieder ausgebaut, transportiert, vorgehalten und gelagert bzw. gemietet oder gekauft werden müssen – einschließlich Zubehör. Die Geschossdecken der neuen Wohnanlage in Fürth konnten mit der Filigrandeckenunterstützung miniMAX deutlich schneller erstellt werden als üblich. „miniMAX hat dazu beigetragen, dass wir die Wohnanlage termingerecht übergeben konnten und die Kosten im Rahmen blieben“, resümiert Polier Grüner.

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