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Feldafing

Das Bauunternehmen Kreuzer aus Bad Wörishofen konnte nach rund 1 Jahr Bauzeit den Rohbau kurz vor dem projektierten Termin übergeben. Mitverantwortlich dafür war – neben der sorgfältigen Arbeitsvorbereitung und der effizient arbeitenden Schalkolonne – vor allem der Einsatz der Aluträger-Deckenschalung TITAN HV von Ischebeck. Für die insgesamt etwa 16.000 m² Geschossdecken mit 25 cm Stärke wurden rund 3.500 m² Trägermaterial beim zuständigen Ischebeck-Partner Mayer Schaltechnik geordert. Die benötigten Schaltafeln und Stahlrohrstützen stammten aus dem Eigenbestand der Mindelheimer Firma Glass, zu der Kreuzer gehört. Polier Wikterp Haseitl hatte bislang zwar noch keine Erfahrung mit der TITAN HV Deckenschalung, doch schnell war dem Routinier klar: „Mit dem HV System ist die Schalkolonne eindeutig schneller als mit einem herkömmlichen Flexsystem.“ Und Bauvorbereiter Michael Wenzel ergänzt: „Selbst ein aktuelles Deckenpaneelsystem hätte wegen der zahlreichen Stützen keinen Zeitvorteil gebracht.“

Die Störstellen stören hier nicht mehr

Speziell auf Grundrissen mit zahlreichen Störstellen zahlt sich die Flexibilität der Deckenschalung voll aus. Im Gegensatz zu Flexträgerschalungen liegen bei der TITAN HV die Haupt- und Nebenträger in einer Ebene. Die Nebenträger werden also nicht auf die Joche aufgelegt, sondern über spezielle Klauen in den entsprechenden Aufnahmesteg eingehängt – die Oberkante ist damit bündig. Schon bevor die Schalhaut aufgelegt wird und ohne, dass die Träger genagelt oder verklammert werden, entsteht so ein ausgesteifter, standsicherer Trägerrost. Und trifft man beim Stellen der Joche bspw. auf eine Stütze, wird einfach die Trägerrichtung geändert: Dann geht es quer zur ursprünglichen Schalrichtung weiter, indem einfach wieder ein Hauptträger in den Hauptträger eingehängt und mit einer Stütze unterstellt wird.

Ischebeck hat diese Hauptträger in 6 Längen von 1,15 bis 5,03 m im Programm. Nebenträger gibt es in 3 Längen von 1,15 bis 1,70 m. Damit lässt sich die Trägerlage individuell an jeden Grundriss, an Wandvorlagen oder Pfeiler anpassen. Auch an schräge oder gekrümmte Wände. Das senkt den Aufwand für ein etwaiges Beischalen ganz erheblich. Eine enorme Zeitersparnis ergibt sich auch durch die Schnellabsenkung. Sie erlaubt das Frühausschalen ohne Stützenentlastung. Dabei passt der Absenkkopf auf alle üblichen Stützentypen: Per Hammerschlag wird die Hauptträgerlage zusammen mit den Nebenträgern um 10 cm abgesenkt. Dann können die Träger komplett entnommen werden und stehen im nächsten Takt sofort wieder zur Verfügung – ebenso die meisten Schaltafeln.

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