Feuerwache
Leverkusen

Die Ausschreibung für diese schlüsselfertige Errichtung und den Betrieb der großzügigen Anlage über eine Laufzeit von 25 Jahren hat die Dresdener Niederlassung der BAM Deutschland AG gewonnen. Die Planung sah überwiegend Wände aus teilvorgefertigten Elementen vor: Von den 13.000 m² Wänden waren 8.000 m² als Doppelwandelemente (Filigranwände) herzustellen. Dabei ist größtenteils Sichtbeton der Klasse 3 gefordert, das Fugenbild der Wände und Decken wurde von den Architekten vorgegeben, die Flächen wurden nicht mehr nachbehandelt. Dem hohen Anspruch an das Aussehen der Betonflächen mussten auch die Stöße der vorgefertigten Wandelemente genügen. Während Betonfertigteile üblicherweise eine hervorragende Oberflächenqualität aufweisen, werden auf einigen Baustellen die Stöße vor dem Einfüllen des Ortbetons mit teils „abenteuerlichen“ Mitteln abgedichtet: Notdürftig aufgespannte Bretter oder in die Zwischenräume gespritzter Montageschaum sollen den plastischen Füllbeton am Auslaufen hindern.

Bei der Fugenbildung zeigt sich das Können

„Mit derart fragwürdigen Methoden erzielt man nicht nur qualitativ und optisch oft unbefriedigende Fugen, auch Arbeitsaufwand und Materialverbrauch stehen in keiner vernünftigen Relation“, sagt Dipl.-Ing. Stefan Spohr, Inhaber des MST-Händlers SpohrTec Schalungen aus Krefeld, der die Verantwortlichen der BAM von der Verwendung der FLUXXAbschalschienen von Mayer Schaltechnik überzeugt hat. Damit lassen sich einwandfreie Elementstöße erzielen. Spohr: „Seit Mayer Schaltechnik 2011 das FLUXX-System vorgestellt hat, haben Holzlatten oder Bauschaum zum Abdichten von Doppelwandelementen gegen auslaufenden Beton wirklich ausgedient. Die Abschalschiene ist mit 1 und 1,5 m Länge erhältlich. Mit Kunststoffankern werden diese ganz einfach in den Stoßfugen der Hohlwandelemente fixiert. Damit wurde das Bauen mit vorgefertigten Betonwänden enorm rationalisiert.“ Die Schienen aus verzinktem und rot pulverbeschichtetem Stahlblech sind „endlos“ wiederverwendbar und liefern tadellose Fugen in Rekordzeit. Zum Ausbau wird der Kunststoffanker überdreht – das FLUXX-Profil ist frei für den nächsten Einsatz.

Selbst bei 6 m Bauhöhe genügt eine mobile Hubarbeitsbühne zur Montage der Elemente, einschließlich Abdichtung der Fugen mit FLUXX-Schienen. BAM-Bauleiter Tobias Theves hat noch einen Praxistipp parat: „Die FLUXX-Schiene ist ein ausgezeichnetes Hilfsmittel, um mit minimalem Aufwand ausgezeichnete Stoßfugen zu bekommen. Höchste Ansprüche an die Dichtheit der Fugen werden aber mit der, ebenfalls bei Mayer Schaltechnik erhältlichen, auf das System abgestimmten, selbstklebenden FLUXX F6-Folie erzielt, die einfach auf die Schienen aufgeklebt wird – auslaufende Zementschlämme sind damit absolut kein Thema mehr.“

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